Krisenintervention
ein eigenständiger Resonanzraum für herausforderne Zeiten
Aber jeder braucht einen Platz für das, was gerade ist.
In einer Krise verändert sich nicht nur das eigene Erleben.
Oft verändert sich auch das Miteinander.
In einer Krise verändert sich nicht nur das eigene Erleben. Oft verändert sich auch das Miteinander. Was sonst selbstverständlich funktioniert, kann plötzlich schwierig werden.
Menschen brauchen Unterschiedliches, reagieren verschieden und finden manchmal kaum Worte für das, was gerade geschieht. Genau dafür schaffen wir einen eigenen Resonanzraum. Einen geschützten Rahmen, in dem zunächst nichts gelöst oder verändert werden muss. Im Mittelpunkt steht das, was jetzt gebraucht wird, um die nächste Zeit Schritt für Schritt bewältigen zu können.
Wir begleiten dabei Einzelpersonen, Paare und Familien.
Eine Krise kann einen einzelnen Menschen unmittelbar treffen und gleichzeitig Auswirkungen auf ein ganzes Beziehungssystem haben. Gerade innerhalb von Familien kann es entlastend sein, wenn unterschiedliche Reaktionen nebeneinander bestehen dürfen, ohne bewertet oder miteinander verglichen zu werden.
Im Einzelsetting findet die Begleitung jeweils mit einer Person statt. Paare und Familien können wir auf Wunsch auch gemeinsam zu zweit begleiten. Dadurch entsteht die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven gleichzeitig wahrzunehmen und mehreren Menschen innerhalb des Systems Raum zu geben.
Auch methodisch orientieren wir uns konsequent daran, was in der jeweiligen Situation hilfreich und angemessen ist. Gespräch, Stabilisierung, Ressourcenarbeit und körperorientierte Zugänge können behutsam miteinander verbunden werden. Erst wenn wieder ausreichend Stabilität vorhanden ist, kann – wenn es gewünscht wird – aus der Krisenbegleitung ein weiterführender Prozess entstehen.
Es geht nicht darum, dass alle dasselbe fühlen oder auf dieselbe Weise mit einer Krise umgehen. Es geht darum, die nächste Zeit bewältigbar zu machen – und einander dabei möglichst nicht aus dem Blick zu verlieren.
Lisa Exner
Lisa verbindet ihre langjährige Erfahrung aus Notfallmedizin und Gesundheitswesen mit fundiertem Wissen aus Krisenintervention, Notfallpsychologie, Traumafachberatung und psychosozialer Beratung. Ihre systemische Haltung ermöglicht ihr, neben dem einzelnen Menschen auch Beziehungen, unterschiedliche Bedürfnisse und die Dynamik eines gesamten Familiensystems im Blick zu behalten.
Michael Rosenberg
Michael bringt Präsenz und ein besonderes Gespür für Sprache, Ausdruck und Begegnung mit. Seine Erfahrungen als Coach, Schauspieler und Trauerredner prägen seine Fähigkeit, Menschen auch dann zu erreichen, wenn Worte fehlen oder das Erlebte noch kaum einzuordnen ist.
Gemeinsam
Gerade bei Paaren und Familien ergänzen sich unsere unterschiedlichen Zugänge. Auf Wunsch begleiten wir gemeinsam zu zweit und schaffen damit Raum für unterschiedliche Perspektiven und Bedürfnisse innerhalb eines Systems.
Zeitliche Dauer der Krisenintervention
Krisenintervention versteht sich als Begleitung durch die erste, besonders herausfordernde Zeit. Meist finden in den ersten zwei bis drei Wochen zwei bis drei Gespräche und anschließend ein weiterer Termin statt. Nach etwa vier Wochen sollte sich zumindest eine erste vorsichtige Tendenz zu mehr Stabilität zeigen. Wo das nicht gelingt oder weitere Unterstützung notwendig ist, schauen wir gemeinsam, welcher nächste professionelle Rahmen passend ist.
Trauerbegleitung
Trauer begegnet uns nicht nur, wenn ein Mensch stirbt. Sie entsteht überall dort, wo wir Abschied nehmen müssen – von Menschen, Beziehungen, Lebensphasen, Möglichkeiten oder von einem Leben, wie wir es uns vorgestellt haben. Trauerbegleitung bietet Raum für das, was mit einem Verlust verbunden ist: für Schmerz und Vermissen, aber auch für Wut, Unsicherheit, Erleichterung oder Orientierungslosigkeit. Gemeinsam schauen wir darauf, was Halt gibt, was verabschiedet werden möchte und wie sich Schritt für Schritt ein neuer Bezug zum eigenen Leben entwickeln kann.
Nicht jeder Mensch braucht in einer Krise dasselbe. Aber jeder braucht einen Platz für das, was gerade ist.
In einer Krise verändert sich nicht nur das eigene Erleben. Oft verändert sich auch das Miteinander.
